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Zu sprechen es ist keine Neuheit für extravagante
und exzentrische Multimillionäre, sondern ein Traum, der
Wirklichkeit werden kann. Capri wurde so zu einer Etappe auf
der "Route der Liebe".
Das erste Jahr des dritten Jahrtausends, 2001, wird sicherlich
als das Jahr der Hochzeiten in die Geschichte der Blauen Insel
eingehen. Als Szenarium für die Feier des schönsten
Tages im Leben laden nicht nur die wundervollen Naturschönheiten
Capris ein, sondern auch exklusive Veranstaltungsorte und kleine
Kirchen verschiedener Religionen und Riten. Das überraschende
Nein der Kirche bedeutete jedoch ein Veto für alle, die
die Insel der Liebe für ihre Hochzeitsfeier wählen
wollten. Und dies spornte die Phantasie nur noch umso mehr an,
sowohl die der Liebespaare, aber auch die der Organisatoren.
Im Grand Hotel Quisisana spielte sich natürlich ein Großteil
dieser Feierlichkeiten ab. Seine exklusiven Räumlichkeiten
und sein Park sind ein mehr als passender Rahmen für das
große Ereignis, an das man sich stets erinnern wird. Die
wohl originellste Trauzeremonie, die bisher im Quisisana stattfand,
war die Hochzeit von William Faidi und Nicole Needham. Das Paar,
das sich auf Capri kennen gelernt hatte, besiegelte sein Liebesversprechen
in der Wintergarten-Terrasse des Hotels: Nicole, wunderschön
und aufgeregt wie jede Braut, William faszinierend im eleganten
Anzug von orientalischem Schnitt. Zum Altar führte der Bräutigam
seine Braut durch eine Art Tunnel aus weißen und blauen
Draperien mit Blumenkompositionen, die Szenen aus ihrem Heimatland
darstellten. Das Brautpaar mit den orientalischen Zügen
gab gewissermaßen den "Startschuss" für
eine Reihe von Hochzeiten, die das "Quisisana" wählten,
um dort ihr Jawort zu feiern.
Die abenteuerlichste Hochzeit fand dagegen auf der Schiffroute
Positano-Capri statt. Das junge ausländische Paar, Bet Shepard
und Robert Buccini, sehr religiös, wollte trotz des Neins
des Bischofs nicht auf die kirchliche Trauung verzichten. Dank
der Eventagentur "Capri Gap" von Gianni Chervatin,
die alle Wünsche des künftigen Brautpaars Schritt für
Schritt erfüllte, wurde die Trauung in einem geschickten
Wendemanöver nach Positano verlegt. Die Trauung, kurz doch
stimmungsvoll, fand unter Anwesenheit aller Gäste in der
Kirche S. Maria' Assunta ammalerischen Strand von Positano statt.
Im Anschluss an das Jawort die glückliche Rückkehr
nach Capri an Bord der Motorboote Grecale und Maestrale, die
mit reichem Blumenschmuck dekoriert waren. Nach der Mini-Kreuzfahrt
durch die herrlichen Naturschönheiten des Golfs Ankunft
im "Quisisana" zur großen Galaveranstaltung mit
Tanz und 200 geladenen Gästen, dessen krönenden Abschluss
ein überwältigendes Feuerwerk bildete.
Ausgefallener war dagegen die Trauzeremonie von May Elizabeth
und Anderson. Das faszinierende amerikanische Paar hatte für
die Hochzeit auf Capri sogar den Priester aus de USA eingeflogen.
Er schloss die Ehe im malerischen evangelis chen Kirchlein von
Tragara nach katholischem Ritus. Die Sprösslinge zweier
einflussreicher Familien aus den USA hatten, kurz nachdem sie
sich kennen gelernt hatten, beschlossen, ihre Liebe auf Capri
zu besiegeln. Doch auch für sie bedeutete das bischöfliche
Nein das Ende eines jahrelangen Traums. Dank der Unterstützung
von Gianni Chervatin, dem "Tutor" des Events, konnte
das Hindernis umgangen werden: Father Adam wurde als Gast dazugeladen,
mit der Trauungserlaubnis des zuständigen amerikanischen
Bischofs im Gepäck. Dem hocheleganten Hochzeitszug durch
die Via Camerelle zollte die Menschenmenge, die dem Spektakel
voller Bewunderung beiwohnte, stürmischen Beifall. Anschließend
ging es ins "Quisisana", wo auf der Dachterrasse des
Restaurants "Quisi" der Galaabend stattfand. Für
die Filmmusik zu dieser "Szene einer Ehe" sorgte auch
diesmal die bekannte Dance-Band von Confrey Phillips. Die abschließende Überraschung
war die mehrstöckige Hochzeitstorte, über und über
mit weißen Rosen aus den Gärten des Hotels verziert.
Die Spitzenposition in der "Hitparade" der Hochzeiten
auf Capri im Jahr 2001 gebührt allerdings der bekannten
US-amerikanische Familie Scaravilli. Aufgrund der langjährigen,
intensiven Verbindung zur Insel entschieden sich Mama Dianne
und Papa Victor für Capri als idealen Ort für die Hochzeit
ihrer anmutigen Töchter.
Als erste gab Victoria in der ehemaligen Kathedrale S. Stefano
direkt an der Piazzetta im Sommer 2000 das Jawort. Diese Hochzeit,
die Epoche machte, besiegelte den Erfolg der glücklichen
Entscheidung. Ein Jahr darauf wiederholte sich das wundervolle
Ereignis für die zweite Tochter, Alexandra. Sie wurde in
der selben ehemaligen Kathedrale getraut, denn der Antrag war
vor Inkrafttreten des kirchlichen Vetos gestellt worden. Ein
Nein, das noch nicht zurückgezogen ist, doch wie die Ereignisse
des Jahres 2001 zeigen, trotz der Hindernisse umgangen werden
kann.
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